Elektrische Energie hat heute - am Beginn des 21. Jahrhunderts - nicht nur fast alle Bereiche des menschlichen Lebens erreicht, sondern wir Menschen sind auch in eine große Abhängigkeit von dieser Form der Energie gelangt.

Mein wichtigstes berufliches Thema der letzten Jahrzehnte ist die Erforschung der Grundlagen für die sichere Anwendung von elektrischer Energie. Daraus abgeleitet - die Erarbeitung anwendungsgerechter Schutzkonzepte. Dies mit dem Ziel diese Schutzkonzepte auch in den anerkannten Regeln der Technik zu verankern.

In diesen vielen Jahren meiner intensiven Beschäftigung mit den Grundlagen der Wirkungen des Stromes auf den Menschen und Tiere ist es für mich klar geworden, dass es – parallel zu weiteren Forschungsarbeiten - ebenso wichtig ist, das bereits vorhandene Wissen zur Verbesserung der Maßnahmen zur Verhinderung von Elektrounfällen einzusetzen.

Dazu zählen z. B. Schutzmaßnahmen für Hausinstallationen ebenso wie für die Bereiche Maschinen- und Anlagenbau, wie auch jene, die in Anlagen für die Erzeugung von elektrischer Energie eingesetzt werden können (Wasser- und Dampfkraftwerke, dezentralen Generatoren wie Fotovoltaik- und Batterieanlagen, Ersatzstromerzeuger).

Elektrische Energie – vom Anwender her gedacht – gilt heute als sichere Energieform. Risiken aus der Anwendung werden in der überwiegenden Zahl der Fälle (fast) nicht mitgedacht. Sie müssen aus der Sicht des elektrotechnischen Laien im "Normalfall" auch nicht mitgedacht werden, da eine mittlerweile ausgereifte Schutztechnik von den Gefahren der Elektrizitätsanwendung schützt.
Gerade diese ausgefeilte Schutztechnik kann jedoch nur so gut wirken, so gut wir die Grundlagen der Wirkungen des elektrischen Stromes verstehen und so konsequent wir diese Grundlagen in (wirksame) Schutzkonzepte und in die untrennbar damit verbundene Installationstechnik umsetzen.

Dieses bessere Verstehen und die konsequente Umsetzung ist ein laufender Prozess. Dieser Prozess bedeutet auch: laufendes gemeinsames Lernen aller Interessierten.

Zur Vermeidung von Unterbrechungen in diesem Prozess, zur Vermeidung von Lücken zwischen jenen Menschen, die sich mit dem Verständnis der Grundlagen, der Wirkungen des Stromes auf den Menschen und auf Tiere beschäftigen und jenen, die Schutzgeräte und deren Anwendungen entwickeln, bedarf es Menschen, die in den genannten Bereichen Wissen und Erfahrung haben.

Ebenso müssen diese Menschen bereit sein, dieses (ihr) Wissen und ihre Erfahrung - auch (und vor allem) negative Erfahrungen ("Fehlschläge") - mit anderen Interessierten zu teilen. Dies um den Prozess in Gang zu halten und die Kreativität anderer (möglichst vieler) Menschen für die Lösung der noch anstehenden, ungelösten Probleme nutzbar zu machen.

Neben meinen persönlichen Projekten in einem der genannten Bereiche bildet das Wahrnehmen der genannten Prozessverantwortung, basierend auf einem humanistischen Menschenbild, den Kern meiner derzeitigen beruflichen Arbeit.

Mein Ziel ist es, bestmöglich dazu beizutragen, dass auch andere bereit sind, Teilprozesse zu verantworten und Teilprojekte in Gang zu halten.

Autor: Alfred Mörx, 1110 Wien; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

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